Planungsleistungen

Am Anfang jedes Bauvorhabens ist der öffentliche Auftraggeber recht allein gelassen. Große Summen stehen bereit, die verplant werden müssen. Aber von wem und wie, das ist offen.

Die HOAI informiert zwar über Leistungsbilder, aber in welchen Vergabeverfahren die dazugehörigen Leistungen zu vergeben sind, darüber schweigt sie sich aus. Im besten Fall kann der öffentliche Auftraggeber selbst einschätzen, welche Fachplanungsleistungen er benötigt, oft genug fehlt ihm aber das hierfür erforderliche Know-How. Manche schreiben Generalplanungsleistungen aus, obwohl die rechtlichen Voraussetzungen dafür nicht gegeben sind. Andere schreiben Objektplanungsleistungen aus und hegen insgeheim die Erwartung, der Architekt werde es schon richten und die Statik, ggf. unter Beteiligung eines anderen Büros als Unterauftragnehmer, mit erstellen.

Wir kennen die Probleme am Anfang eines Bauvorhabens. Wir unterstützen Sie darin, die Grundfragen zu beantworten. Gerne führen wir auch die dazugehörigen Vergabeverfahren komplett für Sie durch als Ihre Kontaktstelle.

Konkret gleisen wir die Verfahren für Sie auf, z.B. in Lose für Objektplanung, TGA und Tragwerkplanung. Selbstverständlich erstellen wir auch die erforderlichen Architekten- und Ingenieurverträge für Sie, beraten Sie bei Nachträgen und erstellen Wertungsmatrizen für Sie, die Ihnen helfen sollen, den für Sie besten Planer zu finden.

Referenzen

Wir begleiten laufend öffentliche Auftraggeber bei der Vergabe und u.U. auch anschließenden Auseinandersetzung mit Architekten und Ingenieuren. Informieren Sie sich näher unter Referenzen über unsere Erfahrungen.

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Artikel und Nachrichten

Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen im Vergaberecht, Vertragsrecht und Zuwendungsrecht!

  • Auftraggeber
  • Bieter und Bewerber
  • Fördermittelrecht
  • Vertragsrecht
10 Fehler bei Bauvergaben (und wie Sie sie vermeiden können) – eine verdeckte Produktspezifik hinnehmen (8)*

Sie kennen die Situation: Sie blättern durch die Leistungsbeschreibung, und je länger Sie darin lesen, desto klarer steht Ihnen vor Augen, welche Produkte sich der Auftraggeber wünscht, aber nicht ausdrücklich hineingeschrieben hat. Verärgert legen Sie die Leistungsbeschreibung zur Seite. Denn Sie können oder wollen nicht mit diesen Produkten bauen, aus technischen oder auch wirtschaftlichen Gründen….

009. Juli 20209. Juli 2020
Aktuelles zur Angemessenheit von Fristsetzungen für die Vorlage vorbehaltender Unterlagen*

Die Angemessenheit der Frist bei der Einholung von vorbehaltenen Erklärungen hängt von den jeweiligen Umständen des Einzelfalls ab, wobei eine Frist von 6 Werktagen grundsätzlich zu kurz ist. Was ist passiert? Ausgeschrieben wurden Rohbauarbeiten. Im Rahmen einer Wiederholung der Angebotsprüfung forderte die Antragsgegnerin die Antragstellerin auf, innerhalb von 2,5 Werktagen Verpflichtungserklärungen für die im Angebot…

009. Juli 20209. Juli 2020
Angebotsausschluss bei Nichterklärung einer Bindefristverlängerung?*

Wer einer vom Auftraggeber angeregten Bindefristverlängerung nicht zustimmt, erklärt damit nicht, dass er kein Interesse (mehr) am Auftrag hat. Einem hierauf gegründeten Angebotsausschluss fehlt es an einer Rechtsgrundlage. Was ist passiert? Ausgeschrieben wurde die Lieferung von Materialien und Logistik für den Breitbandausbau. Angebotsbindefrist war der 30. Juli 2019. Der Antragsgegner erbat eine Verlängerung der Bindefrist…

002. Juli 20209. Juli 2020

Abantiare heißt Voranbringen. Wir bringen Vergaben voran.

Vergaberecht für Auftraggeber, Bieter und Zuwendungsempfänger