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10 Fehler bei Bauvergaben (und wie Sie sie vermeiden können) – Eine nicht-vergleichbare Referenzleistung benennen (5)

Nur wer Referenzen hat, hat die nötige Erfahrung. Das ist einer der Glaubenssätze im öffentlichen Auftragswesen schlechthin. Er gilt keineswegs immer, aber doch recht oft. Verletzen Sie ihn also besser nicht! Was sagt die VOB/A? Das Folgende gilt für nationale und für EU-weite Vergaben: In der Regel darf der Auftraggeber von Ihnen verlangen, Referenzleistungen aus...

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10 Fehler bei Bauvergaben (und wie Sie sie vermeiden können) – Keinen Einsichtsantrag stellen und so nur die halbe Wahrheit kennen (2)

Sie kennen bestimmt Ihr Recht in Bauvergabeverfahren, die Preise der Konkurrenz zu erfahren. Sie dürfen (noch) in die Niederschrift über die Angebotsöffnung hineinsehen. Und zwar ober- wie unterhalb des EU-Schwellenwerts. Es soll Bieter geben, die vor allem auch deshalb an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen. Wann erfährt man schon, wie viel andere Unternehmen für dieselbe Leistung verlangen?...

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Verknüpfung von Vergabeverfahren und Nachtragswesen – Warnschuss für schweigsam-inaktive Bieter!

Anmerkung zu OLG Celle, Urteil vom 20.11.2019, 14 U 191/13 Sachverhalt Die Klägerin bewarb sich um den Zuschlag für Straßenbauarbeiten. Dabei war Boden bzw. Fels aus dem Abtragbereich zu lösen und zu entsorgen. Die Klägerin macht nun Mehrkosten aus einem Nachtrag geltend, weil bei der Ausführung der Arbeiten eine andere Bodenqualität vorgefunden worden sei als...

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10 Fehler bei Bauvergaben (und wie Sie sie vermeiden können) – Die Rüge im Angebot (1)

Stellen Sie sich eine Öffentliche Ausschreibung oder ein Offenes Verfahren vor. Sie haben genau einen Schuss. Bei der Bepreisung des LV fällt Ihnen auf, dass bestimmte Ausführungen „nicht gehen“. Sie sind technisch unmöglich oder wirtschaftlich sinnlos. Was tun? Oft genug geht der Bauunternehmer wie folgt vor: Einen Tag vor Ablauf der Angebotsabgabefrist verfasst er ein...

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Das Bestbieterprinzip nach dem Thüringer Vergabegesetz 2019

Am 1. Dezember 2019 wird das neue Thüringer Vergabegesetz in Kraft treten. Viel gelobt im Vorfeld: das sog. Bestbieterprinzip in § 12a des Gesetzes. Dabei steckt der Teufel im Detail. Unter dem Etikett des Bürokratieabbaus – und eindrucksvollen Berechnungen der „Einsparungen je Vergabevorgang“ – beschenkt der thüringische Gesetzgeber Vergabestellen, Bieter und Bewerber mit dem sog....